By J. Zähringer (auth.), Privatdozent Dr. med. Joachim Peter Kaltwasser, Dr. phil. nat. Eckhard Erich Werner (eds.)

ISBN-10: 3540091556

ISBN-13: 9783540091554

ISBN-10: 3642671586

ISBN-13: 9783642671586

In den zurückliegenden Jahren haben in London (1973), Louvain-Ia-Neuve (1975) und long island (1977) three Symposien über die Biochemie der beiden Eisenstoffwechselproteine Ferritin und Transferrin stattgefunden. Die rasche Aufeinanderfolge der Tagungen zu einem so eng umrissenen Themenkreis dokumentiert ein neu erwachtes Interesse an den bioche­ mischen und biologisch-medizinischen Aspekten dieser eisenspezifischen Proteine. Zu dieser Intensivierung des Interesses verschiedener wissenschaftlicher Fachgebiete hat die Entdeckung beigetragen, daß Ferritin entgegen früherer Auffassung in geringer Konzen­ tration ein normaler Bestandteil des zirkulierenden Blutes ist und sich als Maß für die Beurteilung der Körpereisenreserven eignet. Das Serumferritin ist damit zu einem für die medizinische Diagnostik wertvollen Para­ meter geworden und hat Eingang in die Routinediagnostik auf verschiedenen Gebieten der klinischen Medizin gefunden. Das vorliegende Buch faßt die Beiträge zu einem am thirteen. und 14. Oktober 1978 in Frank­ furt am major unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie durchgeführten Internationalen Symposium über methodische und klini­ sche Aspekte des Serumferritins zusammen. Die Herausgeber haben sich bemüht, die in den Referaten und in der Diskussion sicht­ bar gewordenen Differenzen zu zahlreichen Problemen der Serumferritinbestimmung in ihrer kontroversen shape wiederzugeben, da dem Symposium das Ziel gesetzt battle, eine erste Zusammenfassung vor allem der klinischen Erfahrungen mit dem neuen Eisen­ stoffwechselparameter Serumferritin zu geben. Es hat sich gezeigt, daß trotz unterschied­ licher Auffassungen in der Beurteilung der Wertigkeit des Serumferritins in der klinischen Anwendung diesem Parameter schon jetzt ein bedeutender Stellenwert für die Bewertung des Körpereisenstatus zukommt.

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21 Harrison P, Fischbach F, Hoy T, Haggis G (1967) Nature 216: 1188-1190 Hofmann T, Harrison P (1963) J Mol Biol6: 256-267 Harrison P, Hofmann T (1962) J Mol Biol4: 239-250 Richter G, Walker G (1967) Biochemistry 6: 2871-2880 Bjork I, Fish W (1971) Biochemistry 10: 2844-2848 Bryce C, Crichton R (1971) J Biol Chem 246: 4198-4205 Crichton R, Barbiroli V (1970) FEBS Lett 6: 134-136 Crichton R, Bryce C (1970) FEBS Lett 6: 121-124 Adelman T, Arosio P, Drysdale J (1975) Biochem Biophys Res Commun 63: 1056-1062 Zähringer J, Baliga B, Drake R, Munro H (1977) Biochim Biophys Acta 474: 234-244 Harrison P, Gregory D (1965) J Mol Bio114: 626-629 Suran A, Tarver H (1965) Arch Biochem Biophys 111: 399-406 Williams M, Harrison P (1968) Biochem J 110: 265-280 Drysdale J (1968) In: San Pietro A, Lamborg M, Kenney F (eds) Regulatory mechanisms for protein synthesis.

Saure Isoferritine (mit einem pI ähnlich dem der sauren Isoferritine des Herzens) aus dem Serum von Patienten mit Eisenüberladung können mit Antiseren gegen Milzferritin, nicht aber mit Antiseren gegen Herzferritin nachgewiesen werden (Worwood et al. 1977). Es gibt noch zwei weitere ungewöhnliche Eigenschaften des Serumferritins. Zum einen ist die Anionenaustauschaffinität der Isoferritine aus dem Serum gering, entsprechend der von Ferritin mit einem pI von ungefähr 5,8. Die Unterschiede in der Anionenaustauschaffinität von Serum- und Gewebeferritinen sind in Abb.

1979) fanden, daß der Eisengehalt wenig Einfluß auf die Clearance hat, zeigten Pollock et al. (1978), daß Apoferritin eine langsamere Clearance als Ferritin besitzt. Dabei sollte jedoch beachtet werden, daß Pollock et al. (1978) ihr Apoferritin durch Reduktion mit Natriumdithionit gewannen, wohingegen Halliday et al. (1978) "natürliches" Apoferritin durch Ultrazentrifugation präparierten. Halliday et al. (1979) beobachteten, daß Serumferritin sich an Concanavalin A bindet und eine längere Aufenthaltszeit als nichtbindendes Ferritin im Serum besitzt.

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by John
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