By Oliver Hormann

ISBN-10: 3531197525

ISBN-13: 9783531197524

ISBN-10: 3531197533

ISBN-13: 9783531197531

Im Zuge des soziodemographischen Wandels hat sich sowohl die Familie als Gruppe miteinander interagierender Personen als auch ihre Stellung im Gefüge der sie umgebenden sozialen Beziehungen diversifiziert. Wie Familienbeziehungen heute ge- und erlebt werden, wird auf der Ebene umfassender (egozentrierter) Netzwerke einem breiteren theoretischen Verständnis zugänglich. Dazu bildet für Oliver Hormann die Idee der Beziehungslogiken ein Schlüsselkonzept. Er untersucht anhand repräsentativer Daten des Deutschen Alterssurveys die konkreten Hilfebeziehungen von Familien, sowohl in der Verwandtschaft als auch im außerverwandtschaftlichen Netzwerk. Der Autor betrachtet verschiedene Familientypen und analysiert anhand dieser den Einfluss des gesellschaftlichen Wandels auf das Familienleben. Neben den Bedingungen, unter denen sich verschiedene Familientypen herausbilden, und den Logiken, die das Handeln der Akteure motivieren, steht die Frage im Vordergrund, welchen Beitrag die vielfältig gelebten Familienbeziehungen für das persönliche Wohlergehen der Befragten leisten.

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A. Pruchno et al. 1997; Bamford et al. 1998) belegen, dass insbesondere, wenn die Nachfrage nach Zuwendung und Hilfe steigt, das Zusammenleben häufig als konfliktreich und belastend wahrgenommen und, wo die wirtschaftlichen Verhältnisse dies ermöglichen, die räumliche Unabhängigkeit bewahrt wird. ] eine notwendige Voraussetzung für den Aufbau einer Primärgruppe mit den Eltern“ (Bertram 1997: 105) als ein System wechselseitiger Hilfen sein. Auch die aus strukturfunktionalistischer Perspektive zunächst nachvollziehbare Prämisse, dass haushaltsübergreifende Formen der Generationensolidarität mit der modernen Organisation von Arbeitsgesellschaften nicht vereinbar seien, wurde kritisch hinterfragt.

Wenn schon eigene Kinder vorhanden sind und Betreuungsengpässe entstehen), und die Großeltern-Generation aufgrund ihrer höheren Krankheitsanfälligkeit bereits auf die Hilfe ihrer Kinder angewiesen ist (vgl. Bien et al. 1994: 32)39. Gleichwohl geben auch die älteren Befragten noch zu einem hohen Anteil an, sich durch vielfältige Hilfen in den Generationenbeziehungen zu engagieren, ein nicht zu vernachlässigender Anteil der Befragten gibt nach eigener Auskunft sogar mehr als er nimmt. In der Perspektive der Generationensolidarität bedeutet dies, dass familiale Hilfeleistungen nicht nur dann gewährt werden, wenn Angehörige aufgrund ihres eigenen Leistungsvermögens den erwünschten oder gewohnten Zustand noch nicht oder nicht mehr gewährleisten können (vgl.

Eine weitere Untersuchung von Tauschströmen, die sich ebenfalls aus Angaben zu einzelnen Eltern-Kind-Beziehungen speist, bieten die Untersuchungen von Rossi & Rossi (1990). Die Autoren analysieren im Rahmen der Bostoner Drei-Generationen-Studie in differenzierter Weise sowohl die aufwärts- als auch abwärtsgerichteten Transferströme zwischen Eltern und ihren Kindern. Über verschiedene Altersstufen hinweg kommt in den untersuchten Dyaden ein Tauschmuster zum Vorschein, nach dem die Eltern-Generation bis zum Alter von etwa 70 Jahren im Durchschnitt negative Tauschbilanzen aufweist.

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Das soziale Netz der Familie: Eine Praxeologie familiärer Hilfebeziehungen by Oliver Hormann


by Anthony
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